Rundbrief

Aktueller Kalender

Mit Liebe pflegen wir einen Kalender, der bereits viele Termine enthält, die wir für neue Ältere als passend erachten. Über weitere Veranstaltungshinweise freuen wir uns, senden Sie gerne Ihre Tipps an jemanden vom Team.

Nächster Rundbrief: 2.2.2019

Im Dossier widmen wir uns dem Thema "Heimat". Außerdem gibt es kommunale Engagement- und Hilfsangebote.

Editorial 1/2019

Jahresendgedanken zu einem unbedachten Wunsch

„Wenn die gute Fee dir einen Wunsch –nur einen! – erfüllen würde, was würdest du dir wünschen?“ Diese Frage stelle ich Interviewpartnern gerne am Ende des Gesprächs. Und in 95 Prozent aller Fälle lautet die Antwort: „Gesundheit!“ Meistens spontan, hin und wieder nach einigem Überlegen, aber nie zweifelnd. Und interessanterweise von Menschen jedes Alters. Vom 64-jährigen Oberkellner, der seit über 40 Jahren ebenso treu wie leidenschaftlich seinen Dienst am Gast versieht, wie von der 15-jährigen Rollkunstläuferin, die ihr junges Leben der Disziplin auf Rollen verschrieben hat. Sie will Europameisterin werden und wünscht sich – Gesundheit von der Fee. Er will noch möglichst lange seine Stellung in der Sterne-Gastronomie halten und wünscht sich – Gesundheit.

Als ich vor einigen Jahren damit anfing, diese Frage zu stellen, war es ein Spiel. Jetzt ist Ernst daraus geworden, denn ich mache mir zunehmend Gedanken, was wir eigentlich meinen, wenn wir zum Geburtstag „Glück und vor allem Gesundheit“ wünschen. Wenn wir zum neuen Jahr „Alles Gute – und Hauptsache, du bleibst gesund!“, sagen. Denken wir darüber nach, was wir da sagen oder ist es nur eine Floskel, die wir gehört haben und nachplappern? Was ist mit denen, die krank sind und wissen, dass sie ihre Gesundheit nicht wiedererlangen werden? Wie müssen sie sich fühlen in einer Gesellschaft, die Gesundheit als Ersatzreligion feiert? Was meinen wir, wenn wir über „Inklusion“ sprechen und sie im Kleinen, im Alltag, in unserem Sprechen und Handeln nicht leben?

Ich meine: Wir sollten achtsam umgehen mit dem, was wir sagen und wie wir meinen, was wir sagen oder gar wünschen. Das wünsche ich mir für das neue Jahr!

 

Sigrid Hofmaier

 

P.s.: Sie können den Text auch im DNA-Blog lesen und kommentieren.

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Termine im Dezember
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Abonnent*innen im Januar

Kalender

Gesprächscafé 10. Feb. '19

Das kommende Gesprächscafé wird HEIMAT zum Thema haben. Es wird am Sonntag, den 10.9.2018 um 16 Uhr stattfinden, in der Kita Grünschnabel (Arne-Torgersen-Str. 5). Es gibt Inputreferate und eine moderierte Gesprächsrunde. Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.
Falls Sie Interesse haben an der Vorbereitung mitzuwirken, dann kontaktieren Sie bitte ein Mitglied des Teams.

Netzwerk-Gespräch 29. Jan. '19

Am Dienstag, 29. Januar 2019 laden Die Neuen Alten (DNA) um 19 Uhr in den Gemeinschaftsraum der Arne-Torgersen-Straße 7 (Gutleutmatten) ein zu einem Netzwerkgespräch mit dem Thema: DIGITALE TRANSFORMATION. 

Bitte geben Sie uns/gib uns bis zum 20. Januar 2019 Bescheid, ob Sie/Du am Netzwerkgespräch teilnehmen möchten/möchtest. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und weitere Vernetzung! Mehr Infos im Januarrundbrief oder bei einem Mitglied des Teams

Über uns

Kein Satz in diesem Leitbild ist endgültig. Wir wollen es regelmäßig überarbeiten, weiter entwickeln und an uns anpassen.

Wer?

Wir reiten in die Stadt, der Rest ergibt sich…“

(Clint Eastwood)

Vier Menschen zwischen Mitte 30 und Ende 60 haben sich zu der Gruppe DIE NEUEN ALTEN (DNA) zusammengeschlossen. Sie eint der Wunsch, sich aktiv für gelingendes Altern in Freiburg einzusetzen. Entsprechend unserer individuellen Talente kümmern wir uns im kleinen und größeren Kreis um Themen, die alte Menschen in Freiburg interessieren. Mitmacher*innen sind willkommen! Bislang engagieren wir uns ehrenamtlich, arbeiten jedoch an einer Professionalisierung.

 DNA will die Altenpolitik in den nächsten Jahren als Gleicher unter Gleichen mitgestalten und im Zuge dessen einen Freiburger Bauplan geteilter Verantwortung virtuell nachbilden. Das soll nachfolgenden Generationen verschiedene Freiburger Wege durch den demografischen Wandel zur „verantwortlichen Mitgestaltung des sozialen Umfelds“ aufzeigen und gleichzeitig zu weiteren Verbesserungen einladen.

Wie?

Alle wollen alt werden, aber keiner will es sein.“

(Gustav Knuth)

Wir möchten dazu beitragen, dass Altwerden nicht mehr als Defizit verstanden wird und setzen uns für veränderte Altersbilder und eine Mitgestaltung städtischer Lebensräume ein. Unter dem Dach der Genossenschaft SAG ES! eG knüpfen wir ein Netz, um Freiburg zu einer lebenswerten Stadt für alle Altersstufen werden zu lassen. Über die digitale Plattform www.dieneuenalten.org informieren wir zuverlässig und aktuell über Themen wie Potentialförderung, Nachbarschaft, Medienarbeit und Freizeit ebenso wie „heiße Eisen“, z.B. Altersarmut und Pflege.

Was?

Wenn Zukunft Perspektive ist, dann sollte man in der Gegenwart beginnen sie zu gestalten.“

(Sir Francis Bacon)

Wir wollen alte Menschen in Freiburg sichtbar machen und eine Kultur der Mitgestaltung für gelingendes Altern fördern.

Wir informieren in einem monatlichen Rundbrief über aktuelle Projekte, Aktivitäten und Erfahrungen rund um gelingendes Älterwerden. Die Themen auf der digitalen Plattform www.dieneuenalten.org werden ergänzt durch regelmäßige Treffen, Fortbildungen und Veranstaltungen.

Wir vernetzen Akteure, geben Impulse und öffnen Räume für den Austausch. Die Zusammenarbeit mit haupt- und bürgerschaftlich Engagierten in kommunalen, karitativen und sonstigen Unternehmungen, Verbänden und Institutionen sowie Vereinen, Netzwerken, Initiativen, Genossenschaften ist selbstverständlich

Wir transferieren unsere Erfahrungen und lassen die Stadtgesellschaft an den Erkenntnissen teilhaben. Dabei achten wir darauf, dass aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen im Sinne einer guten Verbindung aus Theorie und Praxis in unsere Arbeit einfließen.

  • Engagementförderung und Partizipation mit dem Fokus der Stärkung der Selbstorganisationskräfte älterer Menschen und dem Aufbau sozialer Netzwerke
  • Nachbarschaft / Wohnen im Quartier
  • Medienarbeit: insbesondere die Rolle älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft
  • Altersbilder/Vermeidung von Altersdiskriminierung
  • Verbraucherschutz und Transparenz, Produktvorstellungen
  • Freizeit, Bildung, Kultur und Sport

Wer die Welt verbessern will, kann gleich bei sich selber anfangen.“

(Astrid Lindgren)

Wir sind sicher, dass wir mit unserer Arbeit immer mehr Menschen erreichen können, die an einem guten Altwerden interessiert sind. Wir wünschen uns ein wertschätzendes Miteinander, das sich am ganzheitlichen Denken orientiert und in nachhaltiges Handeln zum Nutzen der Bürgerschaft in einer demokratischen, gerechten und solidarischen Gesellschaft mündet.

Unser team

Wenn Sie jemanden vom Team Kontaktieren möchten, dann schreiben Sie den entsprechenden Vornamen vor die e-Mailadresse, also: name@dieneuenalten.org, zum Beispiel also: peter@dieneuenalten.org

Wer kann Mitmachen?

Grundlage potentieller Kooperationen sind unsere ethischen Grundsätze und Werte sowie unsere Unabhängigkeit. Wir gehen Kooperationen mit kommunalen, karitativen und sonstigen Unternehmungen, Verbänden und Institutionen sowie Vereinen, Netzwerken, Initiativen und Genossenschaften und Einzelpersonen ein, die im weitesten Sinne mit den Belangen älterer Menschen zu tun haben. Wir achten darauf, dass aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen im Sinne einer guten Verbindung aus Theorie und Praxis in unsere Arbeit einfließen.

Mitwirkende

Alle die Verantwortung in ihrem sozialen Umfeld übernehmen sind ausdrücklich eingeladen, sich auf Ihre Art an DNA zu beteiligen. Kontaktieren sie jemand aus dem Team.

Was unsere Abonnentinnen sagten

Ich finde es sehr beeindruckend, dass Sie diesen Rundbrief fortschreiben.

Sollte sich mir irgendwann eine Möglichkeit auftun, Ihre Diesbzügliche Arbeit zu unterstützen, werde ich das gerne tun.

Anonym
Gehobenes Management

Danke für den Infobrief.

Ja. ich möchte gerne  weiterhin den kostenlosen Monatsbrief erhalten.                                                                  Mit Dank und freundlichen Grüßen

Anonym
unbekannte Rentnerin
Die Internet-Präsentation von DNA mit Zusammenfassung aller Freiburger Senioren-Aktivitäten ist eine hervorragende Idee und das Format ist sehr ansprechend. 
 
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Dr. Heiner Sigel
Freiburg-Rieselfeld

das Format deines neuen Rundbriefes gefällt mir sehr gut.

Liebe Grüße und frohe Zeit

Gitta Walchner
Unternehmensberaterin

danke für diesen DNA Brief, ich habe schon geglaubt ich bekomme die lokale Zeitung(Dernières Nouvelles d'Alsace;)

Vielleicht kaufe ich das Buch "wenn der Kopf hinaus geht, ganz weit fort".

Myriam
Mitarbeiterin www.abrapa.asso.fr

Dder Rundbrief ist ja sehr voll mit Interessamten. Toll!

Besten Dank und schöne Grüße

Michael Feller
www.inklusives-netzwerk-freiburg.de