Tipps für Videokonferenzen

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Da ich, Nils, unwillig zwar aber dennoch mit Genuss und Erfolg zunehmend häufiger an Videokonferenzen teilnehme, komme ich auch nicht umhin mir Gedanken über Gelingensbedingungen dieses Formats zu machen. Ein leicht nachvollziehbares Merkblatt, das zudem direkt anwendbar und einleuchtend ist hat Christine Freymuth und Daniel Hoffmann vom Forum Seniorenarbeit NRW erstellt und hier zum kostenlosen download bereit gestellt.

Besonders interessant ist meiner Erfahrung nach der Tipp Nr. 5: #Spielregeln. Weil Spielregeln oft nicht vereinbart sind und deren Fehlen zu viel Frustration führt, möchte ich den Tipp hier wiedergeben.

  1. Netiquette: Es wird auf Augenhöhe und höflich miteinander gespro-chen.
  2. Begrenzung der Redezeit: In einer Videokonferenz ist es wichtig, die Redezeit der Einzelnen zu beschränken, um möglichen „Kurzreferaten“ aus dem Wege zu gehen.
  3. Die Webcam (sofern vorhaben) wird eingeschaltet: Es ist schön, die Gesprächsteilnehmenden zu sehen und mögliche Reaktionen erahnen zu können.
  4. Das Mikrofon wird ausgeschaltet: Die teilnehmende Person schaltet nur dann ihr Mikrofon ein, sofern Sie spricht. Wenn alle Teilnehmenden das Mikrofon eingeschaltet haben, kann das Unruhe stiften. Es gibt digitale Werkzeuge, die es der moderierenden Person ermöglichen, das Mikrofon der Teilnehmenden ein- und auszuschalten. So kann eine geregelte Kommunikation ermöglicht werden.
  5. Hand heben: Es wird nur dann gesprochen, wenn die moderierende Person die Rede-Erlaubnis erteilt. Teilnehmende, die einen Redebeitrag leisten möchten, können sich mittels Handzeichen oder durch eine kurze Nachricht im Chatbereich“ melden. Die Moderator*innen müssen hier den Überblick behalten, in welcher Reihenfolge die Rede-Beiträge der Teilnehmenden zugelassen werden.
  6. Fokus auf digitale Veranstaltung: Es wird vereinbart, dass nebenbei keine weiteren Techniken für private bzw. andere Gespräche genutzt werden.

Klare Spielregeln vereinfachen das Miteinander und helfen Störungen bereits zu Beginn zu minimieren.

Neben den Spielregeln, ist sicherlich die Vorbereitung das A und 0. Frustrieren Sie Ihre Teilnehmenden nicht durch entstehende Unruhe und Desorientierung. Dazu bietet sich die Gestaltung der Tagesordnung und des zeitlichen Rahmens an. Es sollte im Gegensatz zur Reellen Welt in der Virtualität keinen Raum für unnötige Pausen ohne Inhalt geben. Ein Klick und die Teilnehmenden sind in den Weiten des WWW verschwunden.

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