Infos zur Diskriminierung älterer Menschen

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Das Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) hat eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt, die nach Einschränkungen von Teilhabe und selbstbestimmter Lebensgestaltung aufgrund des Lebensalters fragt.

Als Altersdiskriminierungen wurden empirisch gefunden:

  • Erheblich eingeschränkte Möglichkeiten der Teilhabe und des selbstbestimmten Handelns im Alter; insbesondere soziale Kontakte (im Engagement), Mobilität, Freizügigkeit und Gestaltungsspielräume allgemein.

Sie tragen in subjektiver Perspektive etwa zum Erleben von (drohender) Isolierung, von Verunsicherung, Ungerechtigkeit und Verletzung sowie zu der Wahrnehmung bei, mit dem Alter abgeschoben und nicht mehr wertgeschätzt zu werden.

Auffällig war aber auch eine Nicht-Wahrnehmung von Altersdiskriminierung:

  • Benachteiligungserfahrungen werden häufig in geringem Maße als Diskriminierung bewertet und stoßen auf wenig Sensibilität, weil sie als „normal“ wahrgenommen werden.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier.

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