Jobbende Rentner

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Gastbeitrag von R. Zimmermann

Vor kurzem konnte man den Medien entnehmen, dass die Bundesregierung ein Konjunkturpaket verabschiedet hat. Jobbende Rentner die durch die Corona – Krise ihren Job verloren haben gehen dabei jedoch leer aus. Warum kümmert sich niemand um die Gruppe der jobbenden Rentner? Warum haben jobbende Rentner keine Lobby?  

Wenn man dann auf der anderen Seite in den Medien hört, dass sogar Prostituierte mit Domina – Studio staatliche Hilfen gewährt bekommen, dann kann man um so weniger verstehen, warum ausgerechnet die von Jobverlust betroffenen Rentner leer ausgehen sollen. Hier liegt nach meinem Erachten eine Verteilungsungerechtigkeit vor.  

Die meisten Rentner die noch jobben, tun dies nicht “um der Kontakte willen” (wie das ja oft kolportiert wird) sondern weil die Rente knapp ist.  

Der Bezug von Regelaltersrente erlaubt Rentnern per Gesetz den unbegrenzten Hinzuverdienst. Wen jedoch dann von staatlicher Seite dieser Job unverschuldet wegbricht, (wie eben jetzt durch die Corona – Verordnungen) dann sollte der Staat auch für eine entsprechende Ersatzleistung einstehen (= hier könnte z. B. der Durchschnittsverdienst der letzten drei Monate zu Grunde gelegt werden).  

Jobbende Studenten haben  das gleiche Problem. Gestern kam in den Nachrichten dass diese jetzt eine Einmalzahlung (muss nicht zurück bezahlt werden) bekommen. Das halte ich für einen richtigen Schritt, frage mich aber warum das nicht auch bei jobbenden Senioren passiert. Für Studenten setzt sich eben ihre Studentenvertretung ein, welche Vertretung haben jobbende Senioren?

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