Potenziale gemeinschaftlicher Wohnformen

Wie wichtig das eigene Zuhause für unser Wohlbefinden ist, spüren wir während der Corona­virus­ Pandemie deutlich. Zuhause fühlen wir uns wohl und sicher. Zuhause ist deshalb auch der Ort, an dem wir alt werden möchten.

Damit das gelingen kann, brauchen wir nicht nur barrierefreie und altersgerechte Wohnungen. Auch eine Gemeinschaft gehört dazu, in der man aufeinander Acht gibt und in der man sich einbringen kann. Daher wächst die Nachfrage nach gemeinschaftlichen Wohnformen, die bei Bedarf Unterstützung und Begleitung im Alltag bieten – besonders, wenn Familie und Freunde weiter weg wohnen. In Freiburg ist hierbei vor allem das Programm „Wohnen für Hilfe“ zu nennen.

»Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben« nennt sich Ein Modellprogramm, in dem von 2015–2019 insgesamt 34 innovative und richtungsweisende neue Wohnformen gefördert wurden ist nur ausgewertet. Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat nun Erkenntnisse in einer Abschlussdokumentation zusammen gefasst.

Deutlich wird: Viele Akteure erkennen und nutzen die Potenziale Gemeinschaftlichen Wohnens sowie neuer Wohn-Pflege-Formen für die lokale, regionale und strukturelle (Weiter-)Entwicklung. Die Dokumentation informiert über die Genese der Modellprojekte, über Hürden ihrer Planung beziehungsweise Realisierung und deren Überwindung, über Finanzierungsoptionen sowie über bestehende und wünschenswerte Förderansätze.

Die Dokumentation steht auf der Seite des Serviceportal-zu-hause-im-alter zum download bereit.

Kontakt zum DNA-Projekt: “Selbstständig und betreut in Gemeinschaft

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