Wildes vom Wegesrand

Editorial des Rundbriefs im Mai 2021 von Thomas Hertle

Frühlingszeit ist Kräuterzeit! An der frischen Luft können wir die neu erwachende Fülle der Natur genießen. Und wer dabei auf den Boden schaut, kann einiges Leckeres und Gesundes entdecken. Vieles, was gemeinhin als „Unkraut“ bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine essbare oder sogar heilende Pflanze. Jedoch bedarf es eines geschulten Blicks, um auch wirklich die richtigen Kräuter zu sammeln. Deshalb möchte ich hier drei Kräuter beschreiben, die sicher jede*r kennt:

Der Löwenzahn ist im jungen Stadium sehr lecker und komplett essbar. Die gelbe Blüte z.B. hat einen süßlich-nussigen Geschmack. (siehe hier)

Das Gänseblümchen kann mit Blüte und Stiel gegessen werden, hat eine leicht zitronige Note, bereichert mit den Blättern einen leichten Frühlingssalat und lässt sich auch einfach so „snacken“.
(siehe hier)

Morgens starte ich gerne mit einer Tasse Brennnesseltee in den neuen Tag: Ein Trieb – am besten frisch aus dem Beet gezupft (mit Handschuh oder von unten nach oben die feinen Haare hoch gerieben) – in eine große Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen. Etwas ziehen lassen und trinken, sobald der Tee etwas abgekühlt ist. 
Weitere Rezepte, wie ihr Brennnessel z.B. als Spinat verarbeiten könnt, findet ihr u.a. hier.

Mehr zum Thema essbare Wildkräuter gibt es in meinem aktuellen Video mit Gabriele Plappert vom Lernort Kunzenhof.

Ich wünsche allen freudiges Entdecken und einen guten Appetit! 
Euer Thomas 

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