Digitale Gesundheitsbotschafterin

E-Rezept

Zum 01. Januar 2022 wird das E-Rezept eingeführt, damit die Abläufe in Arztpraxen und Apotheken vereinfacht werden. Wenn Sie sich telefonisch oder per Videosprechstunde ärztlich beraten lassen, erhalten Sie zukünftig ein E-Rezept, das Sie ab Januar nicht mehr in der Praxis abholen müssen. Auch bei „normalen“ Arztbesuchen werden zukünftig E-Rezepte ausgestellt. Als gesetzlich versicherter Patient erhalten Sie das E-Rezept direkt auf Ihr Handy oder als Ausdruck und können es bei Ihrer Apotheke vor Ort oder bei einer Online-Apotheke einlösen. Die Techniker Kasse erklärt in diesem kurzen Video, wie es funktioniert: So funktioniert das eRezept – Erklärfim der Techniker Krankenkasse auf YouTube

 

 

Dr. Google

Viele Menschen nutzen „Dr. Google“ vor oder nach einem Arztbesuch, um sich über Symptome, Diagnosen und Heilmethoden einer Krankheit zu informieren. Doch wie und wo findet man seriöse und hilfreiche Gesundheitsinformationen? Wie man am besten vorgeht und worauf man unbedingt achten sollte, will gelernt sein, um keinen Fehlinformationen auf den Leim zu gehen. >Mehr erfahren<

 

Gesundheits-Apps

Weit verbreitet sind auch sogenannte Gesundheits-Apps, doch wussten Sie, dass es vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüfte Apps gibt, mit bestmöglichem Datenschutz und dass es für chronisch Kranke sogar nützliche „Apps auf Rezept“ gibt.

 

Gehirn-Jogging-Apps

Mit gezielten Online-Trainings mit sogenannten Gehirn-Jogging-Apps kann die geistige Fitness nachweislich stabilisiert und gesteigert werden. >Mehr erfahren<

 

Telesprechstunden und Telemedizin

Nicht nur um die Infektionsgefahr in Pandemiezeiten so niedrig wie möglich zu halten, bieten manche Ärzt*innen mittlerweile sogenannte Telesprechstunden und Telemedizin an. Dies kann im Einzelfall auch eine mögliche Alternative zum Arztbesuch sein. Doch wie funktioniert das? Darüber werden wir in einem unserer nächsten Rundbriefe berichten. >Mehr erfahren<

 

Wohnen im Alter

Auch beim Wohnen im Alter wird zukünftig vermehrt auf digitale Unterstützung gesetzt, um ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen 4 Wänden so lange wie möglich zu sichern. Doch wer berät über solche Anwendungen und gibt es finanzielle Unterstützung? Unsere Leser*innen werden in einem unserer kommenden Rundbriefe darüber informiert.

 

Elektronische Patientenakte

Über die E-Akte, die elektronische Patientenakte wird viel gesprochen und diskutiert. Sicherlich haben Sie schon einmal den Arzt gewechselt, weil Sie umgezogen sind oder unzufrieden waren. Oder Sie mussten ins Krankenhaus. Dann kennen Sie das Problem: Wichtige Informationen zu Ihrem Gesundheitszustand und Medikamentenbedarf müssen aufwändig beschafft werden, und bereits durchgeführte Untersuchungen evt. wiederholt werden. Das führt zu unnötigen Kosten und Belastungen im Gesundheitswesen. Die elektronische Patientenakte (ePA) soll dieses Problem durch einen sicheren Austausch von Patientendaten und -informationen lösen. Die Entwicklung solch eines umfassenden Systems erfordert viel Know-how und Entwicklungszeit, da Sicherheit und Datenschutz an oberster Stelle stehen. Deshalb wird die Einführung noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Über mich

Mein Name ist: Sabine Simms. Seit über einem Jahr engagiere ich mich ehrenamtlich bei DNA – Die Neuen Alten. Diesen Herbst absolvierte ich eine Weiterbildung zur digitalen Gesundheitsbotschafterin. Die Weiterbildungsmaßnahme und das Pilotprojekt gesundaltern@bw wurde vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Die Zielsetzung dieses Verbundprojekts, in dem sich verschiedene Partner aus dem Netzwerk „Senioren im Internet“ zusammengeschlossen haben, ist es, Senior*innen darin zu unterstützen eigenständig und selbstbestimmt digitale Dienstleistungen im Gesundheitsbereich nutzen zu können.

Falls Sie Fragen rund um das Thema: Aufbau von digitaler Gesundheitskompetenz haben, schreiben Sie eine E-Mail an: sabine.simms@t-online.de. Ich helfe Ihnen gerne weiter.